Die Genfer Privatbank Union Bancaire Privée (UBP) hat im ersten Halbjahr 2017 den Reingewinn um 21,6 Prozent auf 109,5 Millionen Franken erhöht. Die verwalteten Vermögen blieben bei 118,9 Milliarden Franken stabil, wie UBP am Donnerstag mitteilte.

Die guten Erträge in der Vermögensverwaltung konnten die negativen Wechselkurseffekte vom ersten Halbjahr aufwiegen. Laut UBP resultierten im Asset Management Zuflüsse in der Höhe von 1,6 Milliarden Franken seit Ende 2016.

Höhere Betriebskosten

Dank den Neugeldern konnten die Abflüsse im Zusammenhang mit den letzten Regularisierungswellen ausgeglichen werden, wie es weiter heisst. Betroffen waren vor allem europäische und lateinamerikanische Privatkunden.

Der Betriebsgewinn stieg um 21,2 Prozent auf 133,7 Millionen Franken gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Die Betriebskosten erhöhten sich um 10 Prozent. Grund sei die Integration der Bank Coutts in Asien.

(sda/chb/ise)