Der weltgrösste Konsumgüterkonzern Procter & Gamble kommt angesichts der Fortschritte beim Konzernumbau in Fahrt. Der Überschuss konnte von Oktober bis Dezember 2012 auf 4,06 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt werden, wie das Unternehmen bekannt gab.

Der Umsatz des Herstellers von Pampers-Windeln, Gillette-Rasierern und Ariel-Waschmittel verbesserte sich im zweiten Geschäftsquartal um zwei Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Insgesamt übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten und hob seine Prognosen für das Gesamtjahr an. Auch von Aktienrückkäufen will Procter & Gamble stärker als geplant Gebrauch machen.

Vorstandschef Bob McDonald hatte dem Konzern ein hartes Sparprogramm verordnet, nachdem der Konsumgüterhersteller in der Wirtschaftskrise an Schlagkraft verloren hatte. Tausende Arbeitsplätze werden im Zuge des Umbaus wegfallen. Bis 2015 sollen die Kosten um 10 Milliarden Dollar sinken.

(jev/aho/sda)