Weil die Chinesen immer mehr Durst auf Bier haben, sind beim weltgrössten Braukonzern Umsatz und Gewinn kräftig gestiegen. Allein im zweiten Quartal konnte der belgische Konzern Anheuser-Busch InBev in China zwölf Prozent mehr Gerstensaft absetzen und so Umsatzrückgänge in den USA ausgleichen.

Der Reingewinn stieg auf 1,45 Milliarden Euro, wie der Anbieter in Brüssel mitteilte. InBev-Finanzchef Felipe Dutra nannte den chinesischen Biermarkt «aufregend und wachsend». Gestützt von höheren Preisen und positiven Währungseffekten legte der Umsatz konzernweit um 3,7 Prozent auf rund seiben Milliarden Euro zu.

(tno/laf/sda)