Der italienische Luxusgüterkonzern Prada hat die Pro-Demokratie-Proteste in Hongkong zu spüren bekommen. Unter anderem wegen verkürzter Geschäftszeiten während der Demonstrationen brach der Quartalsgewinn um 44 Prozent auf 74 Millionen Euro ein, wie das Management am Freitag mitteilte.

Der Umsatz ging um 5,6 Prozent zurück. In Hongkong macht Prada nach Berechnungen des Wertpapierhandelshauses CLSA etwa zehn Prozent der Erlöse. Die Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone fanden in wichtigen Einkaufsstrassen statt.

Konkurrenz und China

Das Unternehmen verwies zudem auf verschärfte Konkurrenz und unsichere konjunkturelle Aussichten für China.

(sda/gku)