Die Immobiliengesellschaft PSP Swiss Property hat im ersten Semester 2013 einen um 0,8 Prozent höheren Liegenschaftsertrag von 138,1 Millionen Franken erzielt. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Liegenschaftserfolge sank dagegen um 7,9 Prozent auf 117,9 Millionen Franken, wie PSP mitteilte.

Unter dem Strich verblieb ein um 0,9 Prozent tieferer Reingewinn von 85,2 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode sei aufgrund des Verkaufs des Löwenbräu-Arealteils «White» ein deutlich höherer Erfolg aus Immobilienverkäufen erzielt worden. Die übrigen Ertrags- und Kostenkomponenten, insbesondere der Finanzaufwand, entwickelten sich gegenüber der Vorjahresperiode mehrheitlich positiv, heisst es im Communiqué.

Der gesamte Reingewinn inklusive Liegenschaftserfolge und Bewertungsdifferenzen sank aber um deutliche 11 Prozent auf 158,7 Millionen Franken, was PSP hauptsächlich auf die geringere Aufwertung der Liegenschaften zurückführt. Mit den Zahlen wurden aber gleichwohl die Markterwartungen übertroffen.

Steigende Leerstände

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Die Anlageliegenschaften von PSP hatten per Ende Juni 2013 einen Wert von 6,18 Milliarden Franken nach 6,11 Milliarden Ende März 2013 und 5,97 Milliarden per Ende 2012. Die Leerstandsquote lag am Stichtag bei 9,1 Prozent. Per Ende März lag die Quote bei 8,8 Prozent und per Ende 2012 bei 8,0 Prozent. Von den aktuellen 9,1 Prozent seien 1,9-Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen.

Für das Gesamtjahr zeigt sich das PSP-Management weiterhin zuversichtlich. Der im Zuge der Jahreszahlen kommunizierte Ausblick wurde bestätigt. So gilt für das Geschäftsjahr 2013 nach wie vor - unter der Annahme eines konstanten Immobilienbestands - ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 240 Millionen Franken als Zielgrösse.

(jev/vst/sda)