Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Halbjahr 2015 den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr zwar knapp gehalten, bei der Profitabilität aber einen Rückschlag erlitten. Der Ertrag ging um 1,1 Prozent auf 136,9 Millionen Franken zurück, auf vergleichbarer Basis resultierte hingegen ein Anstieg um 0,6 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 114,0 Millionen um 6,6 Prozent unter dem Vorjahr zu liegen und die entsprechende Marge ging auf 82,3 Prozent zurück von 83,0 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich wurde ein um 10 Prozent tieferer Reingewinn (ohne Liegenschaftserfolge) von 78,7 Millionen erreicht.

Erwartungen gut getroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten gut getroffen, beim Ebitda sogar leicht darüber abgeschnitten. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 137,0 Millionen, für den Ebitda bei 112,5 Millionen und für den Reingewinn bei 78,6 Millionen Franken.

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Der Wert des Anlageportfolios nahm im Verlauf des Semesters um 0,6 Prozent auf 6,12 Milliarden Franken am Bilanzstichtag ab und erzielte eine stabile Nettorendite von 3,9 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz auf dem Fremdkapital lag bei 1,64 Prozent. Die Leerstandsquote kam am Stichtag bei 8,9 Prozent zu liegen nach 9,7 Prozent per Ende März und 9,3 Prozent per Ende Juni 2014.

Guidance leicht angehoben

Die Guidance für das Gesamtjahr wird leicht angehoben. Neu rechnet die Konzernleitung mit einem Ebitda (ohne Liegenschaftserfolgen) von 230 Millionen Franken. Bislang galten 225 Millionen als Zielgrösse. Zudem wird ein geringerer Leerstand erwartet. So lautet der Ausblick neu auf «unter» 10 Prozent nach zuvor «rund» 10 Prozent.

(awp/gku/ama)