Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2013 einen um 2,3 Prozent höheren Liegenschaftsertrag von 279,1 Millionen Franken erzielt. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Liegenschaftserfolge stieg um 1,8 Prozent auf 242,5 Millionen und die entsprechende Marge nahm auf 81,3 Prozent von 81,0 Prozent im Vorjahr zu.

Unter dem Strich verblieb - unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge - ein um 7,6 Prozent höherer Reingewinn von 173,6 Millionen Franken. Pro Aktie ergibt das einen Überschuss von 3,79 Franken. Gemäss Antrag des Verwaltungsrates sollen davon 3,25 Franken je Anteilsschein ausgeschüttet werden (Vorjahr 3,20 Franken).

Erwartungen leicht übertroffen

Die Zunahme des Liegenschaftsertrags resultiere hauptsächlich aus Neuvermietungen u.a. im Neubau «Red» auf dem Löwenbräu-Areal in Zürich, der Neueröffnung des Boutique Hotel auf dem Hürlimann-Areal (ZH) und der Wiedereröffnung des «Vorderer Sternen» (ZH), teilte PSP mit.

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Mit den Zahlen wurden die Markterwartungen (AWP-Konsens) beim Liegenschaftsertrag leicht übertroffen, beim EBITDA und Reingewinn lagen sie im Rahmen der Erwartungen. Beim Liegenschaftsertrag hatten Analysten im Durchschnitt 276,7 Millionen Franken geschätzt, für den EBITDA und den Reingewinn waren es 240,3 Millionen Franken bzw. 172,3 Millionen.

Der gesamte Reingewinn (inklusive Bewertungsdifferenzen) ging um gut ein Viertel auf 271 Millionen zurück, was PSP hauptsächlich auf die geringere Aufwertung der Liegenschaften zurückführt.

Leerstand entwickelt sich stabil

Die Anlageliegenschaften hatten per Ende 2013 einen Wert von 6,03 Milliarden nach 6,21 Milliarden Franken Ende September und 5,97 Milliarden Ende 2012. Der Leerstand entwickelte sich auf das Jahr gesehen stabil; die entsprechende Quote betrug Ende 2013 8,9 Prozent (Ende September 9,0 Prozent; Ende 2012 8,0 Prozent). Von den 8,9 Prozent waren 1,9 Prozent-Punkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen.

Die Liegenschaften in Zürich-West und Wallisellen mit einem Anlagewert von 0,8 Milliarden Franken trugen allein insgesamt 3,2 Prozent-Punkte zum Leerstand bei, so die Mitteilung.

«Vorübergehend leichte Korrektur»

Für das Gesamtjahr 2014 stellt das Management unter der Annahme eines konstanten Immobilienbestands einen EBITDA (ohne Liegenschaftserfolge) von 230 Millionen Franken und eine Zunahme des Leerstands auf per Ende 2014 rund 11 Prozent in Aussicht. Weiter heisst es, dass die Ertragsentwicklung im laufenden und nächsten Geschäftsjahr infolge steigender Renovationsausgaben und eines anspruchsvolleren Marktumfelds eine «vorübergehend leichte Korrektur» erfahren werde.

(awp/dbe/sim)