Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Quartal mehr Geld mit dem Verkauf und der Vermietung von Liegenschaften eingenommen. Der Liegenschaftsertrag stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf 69,9 Millionen Franken.

Dazu beigetragen hat der Verkauf von 55 Wohnungen auf dem Gurtenareal in Wabern bei Bern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Überbauung mit insgesamt 99 Wohnungen werde in den nächsten Wochen fertiggestellt.

Für das Jahr Rückgang erwartet

Trotz der Verkäufe verdiente PSP Swiss Property unter dem Strich weniger. Der Reingewinn lag bei 43,8 Millionen Franken und damit 17,3 Prozent tiefer als vor einem Jahr. Allerdings hatten damals Höherbewertungen die Ziffer nach oben gedrückt. Klammert man diese sowie den Erfolg aus Verkäufen von Anlageliegenschaften aus, stieg der Reingewinn.

Das angepasste Betriebsergebnis (EBITDA) legte ebenfalls zu und erreichte 62,9 Millionen Franken, ein Plus von 6,8 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet PSP Swiss Property hingegen – wie schon früher bekanntgegeben – einen Rückgang des operativen Gewinns auf 230 Millionen Franken nach 242,5 Millionen Franken im Jahr 2013. Als Grund gibt das Unternehmen tiefere erwartete Mieteinnahmen sowie höhere Renovationsausgaben an.

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(sda/me/sim)