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Halbjahr
PSP trifft Erwartungen der Analysten

Logo von PSP: Der Reingewinn ist im ersten Halbjahr gesunken.   Keystone

Der Immobilienkonzern konnte seinen Liegenschaftsertrag in den ersten sechs Monaten halten. Für das Gesamtjahr bleibt PSP zuversichtlich.

Veröffentlicht am 19.08.2014

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Semester 2014 einen gut gehaltenen Liegenschaftsertrag von 138,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda ohne Liegenschaftserfolge nahm um 3,5 Prozent auf 122,1 Millionen zu und die entsprechende Marge betrug damit 83,0 Prozent nach 82,0 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich verblieb - unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge - ein um 2,6 Prozent höherer Reingewinn von 87,4 Millionen, teilt PSP mit.

Gesunkener Reingewinn

Der gesamte Reingewinn – inklusive Bewertungsdifferenzen – verminderte sich dagegen um knapp 40 Prozent auf 95,9 Millionen, was PSP hauptsächlich auf die geringere Aufwertung der Liegenschaften zurückführt.

Mit den Zahlen wurden die Markterwartungen (AWP-Konsens) gut erreicht beziehungsweise leicht übertroffen. Beim Liegenschaftsertrag hatten Analysten im Schnitt 138,8 Millionen Franken erwartet. Für den Ebitda und den Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge waren die Experten von 121,0 Millionen Franken und 86,8 Millionen ausgegangen.

Keine Anlageimmobilien gekauft

Das Immobilienportfolio umfasste per Ende Juni 160 Büro- und Geschäftshäuser. Dazu kamen je fünf Entwicklungsareale und Einzelprojekte. Den Bilanzwert des gesamten Portfolios beziffert PSP auf 6,452 Milliarden nach 6,466 Milliarden per Ende 2013. Ende April 2014 wurde die Anlageliegenschaft an der Albulastrasse 57 in Zürich verkauft. In der Berichtsperiode wurden keine Anlageimmobilien gekauft.

Die Leerstandsquote lag am Stichtag bei 9,3 Prozent. Per Ende März betrug die Quote 8,9 Prozent und Ende 2013 8,0 Prozent. Von den 9,3 Prozent seien 1,4-Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen.

Zuversichtlich für das Gesamtjahr

Für das Gesamtjahr zeigt sich das PSP-Management zuversichtlich und erhöht die Guidance für den Ebitda (ohne Liegenschaftserfolge) leicht auf 235 Millionen von bisher 230 Millionen Franken. Bei den Leerständen wird per Jahresende unverändert von einer Quote von rund 11 Prozent ausgegangen. Als Grund für den Anstieg gegenüber dem Stand zur Jahresmitte werden v.a. zwei grössere Leerstände angeführt, welche im 4. Quartal 2014 in einer Liegenschaft in Zürich (Central Business District) und einer Liegenschaft in Zürich-West anfallen werden.

(awp/dbe/ama)

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