Die Immobilienfirma PSP Swiss Property hat in den ersten drei Monaten 2015 weniger Gewinn erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Reingewinn um 12,9 Prozent auf 38,2 Millionen Franken. Die Firma sieht sich aber auf Kurs.

Der Gewinnrückgang sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass PSP Swiss Property im ersten Quartal 2015 keine Eigentumswohnungen verkaufte, während im Vorjahresquartal 55 Wohnungen auf dem Gurtenareal in Wabern bei Bern an Käufer übertragen wurden. Der Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen fiel daher 2,9 Millionen Franken tiefer aus, wie PSP Swiss Property mitteilte.

Teure Sanierungen

Auf den Gewinn drückte weiter ein wegen Sanierungen um 1,7 Millionen Franken tieferer Liegenschaftsertrag. Zudem fielen die Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung weg, die im ersten Quartal 2014 noch 1,8 Millionen Franken eingebracht hatten.

Neubewertungen und Verkäufe von Anlageliegenschaften gab es keine. Der Reingewinn betrug daher sowohl inklusive Bewertungseffekte als auch ohne 38,2 Millionen Franken. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende März 161 Büro- und Geschäftshäuser, fünf Entwicklungsareale und fünf Einzelprojekte. Der Bilanzwert betrug 6,636 Milliarden Franken nach 6,608 Milliarden Franken Ende 2014.

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Zuversichtlicher Blick in die Zukunft

Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs blickt PSP Swiss Property zuversichtlich in die Zukunft. Für 2015 erwartet die Immobilienfirma einen operativen Gewinn (Ebitda ohne Bewertungseffekte) von rund 225 Millionen Franken, 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Rückgang sei in erster Linie auf einen geringeren Erfolg aus dem Verkauf von Stockwerkeinheiten sowie das Wegfallen der Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung zurückzuführen, heisst es in der Medienmitteilung. Die Mieteinnahmen dürften hingegen trotz grösserem Renovationsvolumen stabil bleiben.

(sda/dbe/ama)