Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015 den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr knapp gehalten, musste aber Abstriche bei der Profitabilität hinnehmen. Der Ausblick für die Leerstandquote per Ende Jahr ist leicht zuversichtlicher.

Der Liegenschaftenertrag nahm sanierungsbedingt um 0,4 Prozent auf 206,3 Millionen Franken ab, teilte das Unternehmen mit. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 175,9 Millionen um 3,1 Prozent unter dem Vorjahr zu liegen und die entsprechende Marge nahm auf 82,5 Prozent von 82,4 Prozent zu. Unter dem Strich wurde ein um 5,3 Prozent tieferer Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge von 122,6 Millionen erreicht. Das operative Ergebnis entsprach den Erwartungen, so PSP.

Analysten zufrieden

Die Erwartungen der Analysten wurden gar leicht übertroffen: Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 206 Millionen, für den Ebitda bei 171,8 Millionen und für den Reingewinn bei 119,1 Millionen Franken.

Das Anlageportfolio hatte per Ende September einen Wert von 6,15 Milliarden Franken - nach 6,16 Milliarden per Ende 2014 - und erzielte eine 0,1 Prozentpunkte tiefere Nettorendite von 3,8 Prozent. Die Leerstandsquote lag am Stichtag bei 9 Prozent und damit unter dem für das Jahresende 2014 ausgewiesenen Wert von 10 Prozent.

Die zuletzt im August leicht angehobene Guidance wird bekräftigt: PSP rechnet mit einem Ebitda (ohne Liegenschaftserfolgen) von 230 Millionen Franken. Das liegt unter den 238,2 Millionen im Vorjahr und wird mit tieferen Erträgen aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen begründet.

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Etwas zuversichtlicher zeigt sich das Unternehmen, wenn es um die Leerstandsquote geht. Hier wird neu mit einem Wert von 9 Prozent gerechnet; bisher war von «unter 10 Prozent» die Rede.

(awp/chb)