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Rohstoffhandel
Public Eye reicht Strafanzeige gegen Glencore ein

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Glencore aus Baar ist einer der grössten Rohstoffhändler der Welt und betreibt Minen auf der ganzen Welt. Quelle: Getty Images / Per Anders Pettersson

Die Nichtregierungsorganisation Public Eye hat am Dienstag bei der Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Kauf von Minen im Kongo eine Strafanzeige gegen den Rohstoffhändler Glencore eingereicht.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Die Bundesanwaltschaft bestätigt den Eingang der Anzeige. Weitere Angaben dazu seien zurzeit nicht möglich, schreibt die Bundesanwaltschaft auf Anfrage.

Mit der Strafanzeige strebt Public Eye eine behördliche Untersuchung unter anderem eines Minenkaufs in Kongo im Jahr 2007 an. Gemäss Recherchen aufgrund der so genannten Paradise Papers soll Glencore im Kongo Kupfer- und Kobalt-Minenlizenzen über einen international der Korruption verdächtigten israelischen Mittler auffällig günstig erworben haben.

Glencore wies die Vorwürfe der Korruption zurück. Der Konzern bestätigte jedoch den unüblich tiefen Preis für eine erworbene Schürflizenz im Kongo.

(sda/tdr)

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