Der Sportartikelhersteller Puma hat im dritten Quartal weiterhin mit einem schwierigen Marktumfeld zu kämpfen gehabt. Eine gedämpfte Nachfrage und gesunkene Haushaltsausgaben in ganz Europa belasteten das Geschäft.

Zwar stieg der Nettogewinn von 12,2 Millionen Euro auf 52,7 Millionen Euro, wie Puma mitteilte. Allerdings musste das Unternehmen im Vorjahr auch erhebliche Kosten für den laufenden Konzernumbau verdauen.

Operativ verdiente Puma 80,3 Millionen Euro, nach 19,6 Millionen Euro im Vorjahr. Zieht man die um die Sondereffekte bereinigte Vorjahreszahl von 98,8 Millionen Euro zum Vergleich heran, verbuchte der Konzern allerdings einen Rückgang.

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Starker Euro macht zu schaffen

Der Umsatz sank wie bereits berichtet um knapp 9 Prozent auf 813,1 Millionen Euro. Grossen Anteil daran hatte auch der starke Euro im Vergleich zu anderen ausländischen Währungen. Im Gesamtjahr erwartet Puma weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Umsatzes im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Konzerngewinn soll hingegen angesichts von Wertminderungen und weiterer Umbaukosten deutlich zurückgehen.

(awp/chb)