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Finanznot
PwC soll weg: Toshiba will Buchprüfer austauschen

Toshiba: War einmal Innovationsleader. Keystone

PwC hat wiederholt den Auftraggeber Toshiba gerügt. Nun prüfen die Japaner offenbar, wie sie die wachsamen Wirtschaftsprüfer abschütteln können.

Veröffentlicht am 26.04.2017

Der angeschlagene Industriekonzern Toshiba plant zwei Firmeninsidern zufolge, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) auszutauschen. Durch diesen Schritt hofft Toshiba, doch noch eine Jahresbilanz mit einem Prüfsiegel vorlegen zu können und damit die Notierung an der Börse zu erhalten.

Ein Toshiba-Sprecher sagte, es würden Möglichkeiten geprüft, aber es sei noch keine Entscheidung gefallen. Eine PwC-Sprecherin wollte sich nicht dazu äussern.

Kritische Fragen

PwC hatte die Vorgehensweise bei der inzwischen insolventen US-Tochter Westinghouse infrage gestellt. Weil die Kosten beim Bau von vier Atomreaktoren dort aus dem Ruder liefen, kämpft Toshiba inzwischen ums Überleben. Der Jahresverlust dürfte sich auf neun Milliarden Dollar belaufen. PwC hatte zuletzt die Zahlen nicht testiert und den Haftungsausschluss damit begründet, dass es nicht möglich gewesen sei, sich über die Bilanz eine Meinung zu bilden.

(reuters/ise/chb)

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