Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen PWC hat im vergangenen Geschäftsjahr (per Ende Juni) mehr Umsatz eingefahren. Der Bruttoumsatz stieg - insbesondere dank eines stärkeren Wirtschaftsberatungsgeschäfts - um 3 Prozent auf 802 Millionen Franken.

Netto, ohne Projekte mit Mitwirkung internationaler Mitarbeiter, setzte PWC mit ihren Dienstleistungen 643 (Vorjahr: 630) Millionen Franken um, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

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Löwenanteil: Wiftschaftsprüfung

Der Löwenanteil entfällt weiterhin auf die Wirtschaftsprüfung. In diesem Geschäft blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr unverändert auf 350 Millionen Franken.

In der Steuer- und Rechtsberatung stiegen die Erträge um 2 Prozent auf 193 Millionen Franken. Zulegen konnte PWC dabei insbesondere im Geschäft mit Finanzdienstleistern, wie es in der Mitteilung heisst.

Beratungssparte als Wachstumstreiber

Deutlich gestiegen sind die Erträge in der kleinsten Sparte Wirtschaftsberatung. Hier setzte PWC im Geschäftsjahr 2013/14 mit 100 Millionen Franken 10 Prozent mehr um. Der wichtigste Wachstumstreiber war das Transaktionsgeschäft, wie es weiter heisst.

PWC (vormals PriceWaterhouseCoopers) beschäftigte in der Schweiz per Ende Juni 2653 Mitarbeitende. Damit legte der Personalbestand wieder leicht zu, nachdem im Vorjahr rund 130 Stellen abgebaut worden waren. Damals fielen Stellen bei den internen Diensten weg - etwa durch die Auslagerung von Infrastrukturmitarbeitern.

(sda/ise/ama)