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Raffineriebetreiberin Petroplus steht vor dem Aus

Petroplus: Der Schweizer Raffineriebetreiberin steht kurz vor dem Aus. (Bild: Keystone)

Kurz vor der Pleite: Petroplus bereitet einen Antrag für die Nachlassstundung vor. Die Raffinieriebetreiberin war bei seinen Verhandlungen mit den Kreditgebern nicht erfolgreich.

Veröffentlicht am 24.01.2012

Der angeschlagene Raffineriebetreiber Petroplus hat in den Verhandlungen mit den Kreditgebern keinen Erfolg erzielen können. Damit sind die seit Dezember geführten Verhandlungen gescheitert. Deshalb muss Petroplus die Nachlassstundung vorbereiten. Dies gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt sei Petroplus für Schuldverschreibungen und Anleihen im Volumen von 1,75 Milliarden Dollar technisch zahlungsunfähig.

CEO zeigt sich traurig

Der Schritt zur Nachlassstundung würde sowohl in der Schweiz als auch in jenen Ländern eingeleitet, in denen Petroplus mit Tochterfirmen vertreten ist. Das Ziel müsse es nun sein, alle Operationen sicher herunterzufahren und möglichst viel Gegenwert für die verschiedenen Stakeholders erhalten zu können.

«Wir haben hart gearbeitet, um diesen Ausgang zu vermeiden», lässt sich Petroplus-CEO Jean-Paul Vettier in der Mitteilung zitieren. Die Unternehmensspitze sei sich bewusst, welche Auswirkung der Entscheid auf die Mitarbeiter, deren Familien sowie auf die Gemeinden, wo Petroplus Raffinerien betreibe, habe.

(rcv/muv/sda/awp)

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