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Raiffeisen bündelt Asset Management in neue Tochter

Notenstein: Die Privatbank soll sich aufs Kerngeschäft konzentrieren.   Keystone

Das Asset Management der Notenstein wird künftig in einer separaten Gesellschaft betrieben. Die Raiffeisen will sich damit auf das Ende der Kooperation mit der Bank Vontobel vorbereiten.

Veröffentlicht am 27.10.2014

Die Raiffeisen-Bank betreibt das Asset Management der Privatbanktochter Notenstein künftig mit einer separaten Gesellschaft. In der neuen Asset Management AG werden alle bisherigen Aktivitäten von Notenstein im Asset Management und mit institutionellen Kunden zusammengefasst.

Mit der Neugründung könne sich die Notenstein Privatbank künftig auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren, heisst es in einer Mitteilung. Dieses besteht aus der Vermögensverwaltung für Privatkunden in der Schweiz und anderen ausgewählten Märkte sowie der Emission von strukturierten Anlageprodukten.

Vorbereitung auf das Ende der Vontobel-Kooperation

Die neue AG dient auch im Hinblick auf das Ende der Zusammenarbeit mit der Bank Vontobel Mitte 2017. Vontobel ist bis zu diesem Zeitpunkt noch für Anlageprodukte und die Wertschriftenabwicklung und -verwaltung der Raiffeisen-Gruppe zuständig.

Die Asset Management AG wird zu Beginn Vermögen von rund 12 Milliarden Franken verwalten. Ihr Geschäftsführer wird Aris Prepoudis, der bislang für institutionelle Kunden bei Notenstein zuständig war. «Raiffeisen hat künftig zwei starke Töchter: Die Notenstein Privatbank als Spezialistin für das Private Banking und Notenstein Asset Management, das neue Kompetenzzentrum mit Fokus auf Asset Management und Anlage», wird Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz in der Mitteilung zitiert.

(sda/dbe/ama)

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