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Ranking: GKB beliebtester Arbeitgeber für Banker

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«Banca Chantunala Grischuna»: Rumantsch für Graubündner Kantonalbank. Quelle: Keystone

Mehr als 1000 Personen stehen bei der Graubündner Kantonalbank auf der Lohnliste. Laut Kununu arbeiten sie für den beliebtesten Arbeitgeber des Schweizer Bankenplatzes.

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Von Marc Iseli
am 13.12.2017

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) ist der beliebteste Arbeitgeber in der Schweizer Bankenbranche. Das zeigt eine Analyse der Bewertungsplattform Kununu in Zusammenarbeit mit der «Handelszeitung». «Dieses Ergebnis freut uns», sagt GKB-Personalleiter Alexander Villiger. «Die Graubündner Kantonalbank sieht sich in ihrer Personalstrategie bestätigt.» Die Thurgauer Kantonalbank landet hinter der GKB auf dem zweiten Platz.

Die Analyse basiert auf der Auswertung von über 14’000 Kommentaren, die in den letzten zwölf Monaten auf Kununu publiziert wurden. Ins endgültige Ranking geschafft haben es nur jene Firmen, die in dieser Periode mindestens 15 Bewertungen erhalten haben. Bezogen auf alle Branchen und die ganze Schweiz landet die Graubündner Kantonalbank auf dem sechsten Platz. Sieger des Gesamtrankings ist die Dübendorfer Beratungsfirma HR Campus. Verlierer des Gesamtrankings ist das Luzerner Bahntechnik-KMU Schweizer Electronic.

Positiver Kununu-Effekt

Dass sich die GKB von den anderen Geldinstituten abgesetzt hat, kommt nicht von ungefähr. Das Bündner Geldhaus pflegt einen aktiven Auftritt auf Kununu und anderen Online-Kanälen. «So haben wir unsere Ausstrahlungskraft erhöht und die Arbeitgebermarke gestärkt», sagt Villiger. Als Konsequenz sei die Fluktuationsrate «seit Jahren» tief und das Rekrutieren von neuen Mitarbeitenden auch von ausserhalb der Branche erfolgreich. «Insbesondere Talente, die zwischen verschiedenen Angeboten auswählen können, verschaffen sich auf Online-Kanälen ein Bild über ihren künftigen Arbeitgeber», sagt Villiger. Anonyme Bewertungen auf Kununu seien dafür eine verlässliche Quelle, ist er überzeugt. 

Das ganze Ranking, warum Kununu zum Problem werden kann und wie Schweizer Firmen darauf reagieren, lesen Sie in der neuen Ausgabe der « Handelszeitung». Ab Donnerstag am Kiosk oder per Abo bequem jede Woche aufs Neue im Briefkasten.

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