SMOKERS LOUNGES. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Cigarren-, Zigaretten- und Pfeifenrauch wortwörtlich «salonfähig» war. Das Rauchen in öffentlichen Räumen war so selbstverständlich wie der Tabakkonsum zu Hause; ausgiebig geraucht wurde auch in Filmen und im Fernsehen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sieht sich das Rauchen jetzt aber einer schleichenden gesellschaftlichen Ächtung ausgesetzt. Immer mehr Länder schränken den Genuss von Zigaretten, Cigarren und Pfeifen in öffentlichen und halböffentlichen Räumen ein; Raucherinnen und Raucher werden zunehmend ausgegrenzt. Was in den USA seinen Anfang nahm, hat über Irland und die Britischen Inseln längst auch das europäische Festland erreicht. Und auch in der Schweiz gewinnen die Befürworter von Rauchverboten Schritt für Schritt an Terrain, wobei die Gastronomie unter besonderem Druck steht.

Kreativität statt Resignation

In diesem zunehmend raucherfeindlichen Umfeld lässt sich ein Unternehmen wie die Oettinger Davidoff Group mit Hauptsitz in Basel etwas einfallen. «Wir haben uns entschieden, unsere Energie nicht im Kampf gegen die anscheinend unaufhaltsame Verbotsmentalität zu verpuffen. Wir ziehen es vor, unseren Kundinnen und Kunden neue, innovative Möglichkeiten des Geniessens anzubieten», sagt Reto Cina, President und CEO der Firmengruppe, die sich mit der Produktion und dem Import hochwertiger Raucherwaren sowie von qualitativ hoch stehendem Raucherzubehör einen Namen gemacht hat. Eine solche Idee ist beispielsweise die Davidoff Tour Gastronomique, eine Reihe von gepflegten kulinarischen Soirées in Schweizer Spitzenrestaurants, wo Gourmets und Liebhaber einer guten Cigarre in friedlicher Koexistenz und gegenseitiger Rücksichtnahme Essen, Trinken und Rauchen gemeinsam geniessen können. Eine andere das Davidoff-Schiff auf dem Zürichsee, das seit Frühling dieses Jahres mit grossem Erfolg (und hier im übertragenen Sinn) den legendären «Deep Purple»-Titel «Smoke on the Water» wieder aufleben lässt.

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Smokers Lounge als Genussoase

Eine weitere Innovation, die Cina und sein Team in den letzten Jahren entwickelt haben, sind die AVO Lounges, benannt nach der Produktelinie AVO Cigars aus dem Hause Oettinger Davidoff Group. Deren Namenspatron, der Jazz-Pianist und leidenschaftliche Cigarrenkomponist Avo Uvezian, hat nicht nur bei der Konzeption massgeblich mitgewirkt; er sorgt auch dafür, dass immer wieder auserlesene AVO Cigarren in limitierter Auflage exklusiv in «seinen» Lounges erhältlich sind. Da ist der ungestörte Genuss der edlen Cigarren möglich, ohne dass rauchempfindliche Mitmenschen am Nebentisch gleich die Hände oder Schlimmeres verwerfen. «Die Lounges sind unsere ‹NGO›, unsere ‹Neuen Genuss-Oasen›», schmunzelt Reto Cina. Und Cina weiter: «Wir wollten Orte schaffen, wo Aficionados ihrer Liebhaberei unbehelligt von Vorschriften und Einschränkungen frönen können und dabei niemanden stören.»Der Genuss einer edlen Cigarre unter Gleichgesinnten ist aber nur das halbe Erfolgsrezept. Die Lounges bieten auch eine Auswahl an auserlesenen Weinen und Whiskys sowie eine ruhige und gediegene Ambiance, in welcher Geniesser für ein paar rekreative Momente einfach «die Seele baumeln» lassen können.

Kooperation mit Gastronomie

Daher versteht es sich von selbst, dass der Schweizer Tabakwarenspezialist dieses Konzept nur in enger Zusammenarbeit mit der Gastronomie umsetzen konnte. Initiative Wirte und Hoteliers haben die Zeichen der Zeit erkannt und als Partner von Oettinger Davidoff Hand geboten zur Einrichtung und Etablierung der AVO Lounges in der Schweiz. Heute gibt es bereits sieben dieser Genussoasen im ganzen Land; weitere sind in Planung. «In diesen Räumen darf gelebt und geraucht werden», bringt Cina die Attraktion der AVO Lounges auf den Punkt: «Hier steht der Genuss im Mittelpunkt!».