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Raumfrachter Dragon mit Schweizer Technik zurück auf der Erde

Die Dragon-Kapsel an der ISS: Beim Start hatte es Probleme gegeben. (Bild: Keystone)

Der private Raumfrachter Dragon hat mehr als 1200 Kilogramm Fracht von der Internationalen Raumstation ISS zur Erde geholt. Auch eine Schweizer Firma ist beteiligt.

Veröffentlicht am 27.03.2013

Nach rund drei Wochen ist der private Raumfrachter Dragon ist wieder zurück auf der Erde. Der unbemannte Transporter sei am Dienstagmittag (Ortszeit) wie geplant mehrere hundert Kilometer vor der Westküste Mexikos in den Pazifik gefallen, teilte die Nasa mit.

Mit an Bord sind mehr als 1200 Kilogramm Fracht von der Internationalen Raumstation ISS - unter anderem Müll, Ausrüstung und von vielen Forschern mit Spannung erwartete wissenschaftliche Proben. Mit einem Boot soll der Transporter nun nach Los Angeles und von dort zurück zum Testgelände des Betreiberunternehmens SpaceX im US-Bundesstaat Texas gebracht werden.

Ursprünglich war die Rückkehr des Raumfrachters von seiner zweiten Mission zur ISS bereits für Montag geplant gewesen. Sie wurde aber aufgrund schlechten Wetters in der Lande-Region um einen Tag verschoben.

Auch der Start des Dragon Anfang März war nicht ganz rund gelaufen: Technische Probleme nach dem Start hatten die Ankunft des Transporters an der ISS um einen Tag verzögert. Space-X-Gründer Elon Musk hatte das Ganze aber lediglich als «kleine Panne» bewertet.

Einzige Transportmöglichkeit zur ISS

Der private Raumfrachter ist derzeit die einzige Möglichkeit, die ISS mit Vorräten zu versorgen, nachdem die Nasa ihre Space Shuttles eingemottet hat. Space-X stellt den Frachter gegen Geld zur Verfügung.

Insgesamt sind bis 2016 mindestens zwölf Flüge geplant, der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 1,6 Milliarden Dollar (etwa 1,2 Milliarden Euro). Im vergangenen Jahr hatte der erste private Raumtransporter der Geschichte zunächst einen erfolgreichen Testflug und dann auch seinen ersten Versorgungsflug zur ISS absolviert.

Beteiligt an den Dragon-Flügen zur ISS ist auch Maxon Motor aus Obwalden: Motoren der Schweizer Firma sorgen dafür, dass sich die Solarpanels bewegen, die der Dragon für die Energieversorgung immer nach der Sonne ausrichten muss.  Maxon Motor hatte auch schon für das Roboterfahrzeug Curiosity Sensoren geliefert.

(tno/aho/sda)

 

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