Die EU-Kommission hat mehrere Ölkonzerne wegen des Verdachts auf Preismanipulation durchsuchen lassen. Ermittler der Brüsseler Behörde hätten Unternehmen in zwei Mitgliedstaaten sowie in einem weiteren europäischen Land unter die Lupe genommen, teilte die Kommission in Brüssel mit.

Die Firmen sind im Geschäft mit Rohöl, Biokraftstoffen und Ölprodukten tätig. Die Unternehmen könnten zusammengearbeitet haben, um die Preise bei dem Energieinformationsdienst Platts zu verzerren, der diese Angaben veröffentlicht.

Zu den durchsuchten Konzernen zählten Shell, BP und Statoil. Die betroffenen Unternehmen kündigten an, mit der Kommission zusammenarbeiten zu wollen.

(rcv/tno/reuters)