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Lösegeld
Reemtsma-Entführung: Heisse Spur in die Schweiz

Jan Philipp Reemtsma: Nach Zahlung von 30 Millionen D-Mark kam er Tabakerbe 1996 frei. (Bild: Keystone)

Im Zusammenhang mit versickertem Lösegeld in Millionenhöhe aus der Entführung des Tabakerben Jan Philipp Reemtsma ermittelt die Schweizer Bundesanwaltschaft.

Von Jean François Tanda
am 16.10.2013

Im Zusammenhang mit dem verschollenen Lösegeld aus der Entführung des Tabakerben Jan Philipp Reemtsma im Jahr 1996 hat die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Verfahren eröffnet. Dies berichtet die «Handelszeitung» in ihrer neuen Ausgabe.
 
Auslöser für das Schweizer Verfahren war ein Rechtshilfegesuch der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, die eine neue heisse Spur verfolgt. Über eine Strohgesellschaft in der Schweiz, so die deutschen Strafverfolger, soll ein Teil der Beute in ein Bordell bei Frankfurt investiert worden sein.

Schon 2011 kam es in der Schweiz in diesem Zusammenhang zu mehreren Hausdurchsuchungen.

Noch in diesem Oktober kommt der Kidnapper des deutschen Tabakerben Jan Philipp Reemtmsa frei. Er hatte zusammen mit Komplizen 30 Millionen D-Mark Lösegeld erpresst – und erhalten. Es war das höchste Lösegeld, das jemals bezahlt wurde. Bis heute ist der grösste Teil dieses Geldes verschollen.

Lesen Sie mehr zum Thema, in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag an Ihrem Kiosk.

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