Die Onlinebank Swissquote hat im ersten Halbjahr 2014 etwas weniger verdient. Der Reingewinn fiel im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 18 Prozent auf 11,1 Millionen Franken.  Der Gesamtertrag konnte dank der im vergangenen September übernommenen MIG-Bank allerdings deutlich um 17 Prozent auf 70,3 Millionen Franken gesteigert werden.

Wie die Bank am Dienstag mitteilte, sollen die Mehrkosten aus der Übernahme durch die einsetzenden Synergieeffekte innerhalb der nächsten zwölf Monate «deutlich reduziert» werden.

Neugeldzufluss weiterhin erwartet

Der Neugeldzufluss im ersten Semester wird mit 456,4 Millionen Franken angegeben, nach 379,5 Millionen im Vorjahressemester beziehungsweise 765 Millionen im Gesamtjahr 2013. Die Zahl der Konten nahm derweil um 7 Prozent auf gut 219'000 zu. Und das Depotvermögen Mitte 2014 lag bei 10,8 Milliarden Franken nach 10,1 Milliarden Ende 2013.

Für das Gesamtjahr rechnet Swissquote mit einem Gesamtertrag von 145 Millionen Franken und weiterhin einem Neugeldzufluss von 1 Milliarde Franken, wie es heisst. Im eForex-Bereich sollte im zweiten Halbjahr ein Volumen von 500 Millionen Dollar erreicht werden.

(awp/lur/me)