Europas grösster Reiseveranstalter Tui Travel hat trotz anhaltender Probleme bei den Nordafrika-Reisen seinen saisontypischen Verlust im ersten Geschäftsquartal leicht reduziert. Unter dem Strich stand in den Monaten Oktober bis Dezember ein Minus von 103 Millionen britischen Pfund, wie die wichtigste Tochter des deutschen Reisekonzerns Tui am Dienstag in Crawley bei London mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte der Verlust 106 Millionen Pfund betragen.

Im operativen Geschäft machte sich die schwache Nachfrage nach Ägypten- und Tunesien-Reisen angesichts der dortigen politischen Umwälzungen erneut negativ bemerkbar. Während der Tui-Travel-Umsatz insgesamt um fünf Prozent auf gut 2,8 Millionen Pfund zulegte, stieg der um Sondereffekte wie Umstrukturierungskosten bereinigte operative Verlust um 27 Prozent auf 109 Millionen Euro.

(muv/awp)