Die Schaffhauser Kantonalbank realisierte einen Rekordgewinn von 38,8 Millionen Franken (+10,1 Prozent). Die Bank schliesst das Geschäftsjahr 2011 mit einer leicht höheren Abgabe von 27,7 Millionen Franken an den Kanton ab.

Möglich geworden sei das gute Ergebnis «dank deutlich verbessertem Risikomanagement», obwohl der Bruttogewinn mit 59,6 Millionen Franken um 4,5 Prozent kleiner war als im Jahr zuvor. Wie die Bank mitteilte, hat sie noch nie einen Jahresgewinn in dieser Höhe ausgewiesen.

Die Kundennachfrage nach Dienstleistungen ist gemäss Mitteilung stark angestiegen. Zweistellige Wachstumsraten verzeichnete sie bei gewissen Hauptprodukten wie eBanking und Maestrokarten. Trotz erheblicher Investitionen in Bankinfrastruktur, Marktbearbeitung und neue Produkte stieg der Geschäftsaufwand mit +1,5 Prozent unterdurchschnittlich.

Die Eigenkapitalquote blieb 2011 unverändert bei 13,3 Prozent. Sie spielt jeweils eine Rolle dafür, wie hoch die Gewinnausschüttung an den Kanton ausfällt. Für das Berichtsjahr waren dies 27,7 Millionen Franken, 3,6 Millionen mehr als für das Jahr 2010.

Dass die Entwicklung so weitergeht, ist laut Mitteilung nicht anzunehmen. Aufgrund der generellen Finanzlage, der Wechselkursentwicklung und weiterer Faktoren sei für das aktuelle Geschäftsjahr 2012 mit einem Ergebnisrückgang zu rechnen. Entsprechend dürften auch die Ausschüttungen zurückgehen.

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(chb/vst/sda)