Der Wettbewerb unter den Herstellern leichter Lieferwagen in Europa ist äusserst hart. Wer erfolgreich sein will, muss immer wieder mit neuen Fahrzeugmodellen mit innovativen Elementen aufwarten. Technologische Innovationen, mehr Komfort, eine ergonomische Innenraumgestaltung, niedriger Treibstoffverbrauch sowie weiter reduzierte Wartungskosten standen als Entwicklungsziele bei der neuen Movano-Modellreihe von Opel im Vordergrund.

Das Verkaufsprogramm startet dieser Tage mit verschiedenen Kastenwagenvarianten zu einem Einstiegspreis von 34950 Fr. ohne MwSt. Bereits zur Markteinführung stehen drei von vier Fahrzeuglängen, eine von drei Dachhöhen, drei 2,3-CDTI-Motoren (74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS, 107 kW/146 PS) sowie zwei Gewichtsklassen mit 3,3 beziehungsweise 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht zur Verfügung. Sämtliche Motoren entsprechen bereits zur Lancierung den Euro-5-Normen und sind serienmässig mit Diesel-Partikelfilter DPF ausgerüstet. Neben frontgetriebenen Versionen stehen erstmals auch Modellvarianten mit Heckantrieb zur Verfügung.

Die Modellpalette wird zügig weiter ausgebaut, wobei rund 300 mögliche Varianten nahezu jedes Anforderungsprofil im leichten Nutzfahrzeuggeschäft abdecken sollen. Im zweiten Schritt der Markteinführung folgen die frontgetriebenen Modelle mit dem automatisierten Easytronic-Schaltgetriebe, die Fahrgestellversionen mit Einzel- und Doppelkabine sowie die Plattform-Fahrgestelle. Im Anschluss daran erscheinen die Hochdachausführungen (H3) der Längenversionen L2, L3 und L4 bei den Opel-Vertriebspartnern, zum Jahresende folgen die Combi-Ausführungen mit kurzem Radstand und flachem beziehungsweise mittelhohem Dach. Komplettiert wird das Programm schliesslich durch die heckgetriebenen Modelle mit Easytronic-Schaltgetriebe.

Anzeige

Modulare Plattform

Die modulare Plattform des neuen Movano ermöglicht gewichtsklassenoptimierte Ausführungen mit Front- oder Heckantrieb, wobei der Hinterradantrieb höhere Nutz- und Zuglasten bietet. Ein weiterer Praxisvorteil ist, dass die Fahrzeuge für Spezialaus- und ?aufbauten optimal vorbereitet und Spezialversionen mit Pritschen- oder Kipper-Aufbau ab Werk verfügbar sind. Das Karosserieprogramm des neuen Movano umfasst drei Radstände (3,18 bis 4,33 m), vier Fahrzeuglängen (5,05 bis 6,85 m) sowie drei Laderaumhöhen (1,70 bis 2,14 m). Die entsprechenden Ladelängen reichen von 2,58 bis 4,38 m, die Ladevolumina liegen zwischen 8,0 und 17 m3. Die Laderäume selbst sind sehr gut zugänglich. Die Spanne des zulässigen Gesamtgewichts reicht von 2,8 bis 4,5 t, die der möglichen Nutzlasten je nach Ausführung bis zu 2,5 t.

Entscheidende Beiträge

Auch als Zugwagen kann der neue Movano eingesetzt werden. Möglich sind je nach Ausführung Anhängelasten bis 2,5 t (Fronttriebler und Hecktriebler mit Hinterachs-Einzelbereifung) oder 3 t (heckgetriebene Versionen mit zwillingsbereifter Hinterachse). Verbesserungen weist der neue Opel Movano auch im Bereich Wirtschaftlichkeit auf. Entscheidende Beiträge hierzu leisten robuste, auf lange Laufleistungen ausgelegte Antriebe, niedrige Ersatz- und Verschleissteilkosten durch erhöhte Dauerhaltbarkeit von Komponenten wie Bremsen und Kupplung sowie gegenüber dem Vorgänger um 24% reduzierte Wartungskosten: Ölwechsel sind nur noch alle 40000 km oder einmal im Jahr fällig, die Kühlflüssigkeit muss erst nach 160000 km (Vorgängermodell: 120000 km) gewechselt werden.

Die günstigen Verbrauchs- und Emissionsdaten des neuen Opel Movano bieten darüber hinaus gute technische Voraussetzungen für künftige Besteuerungen auf CO2-Basis. Ein Treibstoff-Gesamtverbrauch von 7,8 l auf 100 km, was einem CO2-Ausstoss von 203 g pro Kilometer entspricht, kann als guter Wert seiner Klasse bezeichnet werden.