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Denkzettel
Renault-Nissan-Chef muss um den Spitzenlohn bangen

Renault-Nissan-Chef muss um seinen Spitzenlohn bangen
Carlos Ghosn: Nur ganz knapp wurde sein Lohn bewilligt. Keystone

Nur ganz knapp haben die Aktionäre den Lohn von Renault-Nissan-Chef abgesegnet. Offenbar missfiel ihnen ein heikler Plan von Carlos Ghosn.

Die Aktionäre von Renault-Nissan haben Konzernchef Carlos Ghosn einen Denkzettel verpasst: Ghosns Vergütung für das vergangene Jahr wurde nur mit knapper Mehrheit gebilligt. Bei einer Aktionärsversammlung am Donnerstag sprachen sich 53 Prozent dafür aus, während 47 Prozent mit Nein votierten. Dem Spitzenmanager stehen 7,06 Millionen Euro zu.

Die Vergütung von Managern des französisch-japanischen Autokonzerns ist eine heikle Angelegenheit. In dieser Woche wurde bekannt, dass der Konzern erwägt, Ghosn und anderen Spitzenmanagern mehrere Millionen Euro zusätzlich über eine speziell dafür geschaffene Dienstleistungsfirma zukommen zu lassen. Dazu sagte der gebürtige Brasilianer nun, es handele sich nur um einen Vorschlag eines Beraters, der nicht umgesetzt werde.

(sda/mbü/ise)

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