Der französische Autobauer Renault will einem Zeitungsbericht zufolge mit einem Minderheitsanteil bei einem iranischen Partnerunternehmen einsteigen. Darüber liefen bereits Gespräche mit der staatlich kontrollierten Firma Pars Khodro, berichtete das «Wall Street Journal» am Freitag auf seiner Webseite unter Berufung auf Pars-Khodro-Manager Nasser Aghamohammadi.

Renault gibt sich bedeckt

Dieser wurde ferner mit den Worten zitiert, Renault verhandle auch über den Kauf von Autofabriken, die der Pars-Khodro-Mutter Saipa Group gehörten. Eine Renault-Sprecherin in Paris wollte sich dazu nicht äussern.

Der französische Konzern will im Iran mit seinen beiden Partnern Iran Khodro und Pars Khodro wieder Autos produzieren und verkaufen. Ziel ist, die Marktposition zurückzugewinnen, die Renault vor Einführung der internationalen Sanktionen gegen den Iran im Jahr 2011 hatte.

(reuters/mbü)