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Kohlekraftwerk ab

Repower baut Anteil an umstrittenem 
Kohlekraftwerk ab

Repower baut Anteil an umstrittenem 
Kohlekraftwerk ab
Ein geplantes Karftwerk in Kalabrien bringt Dauerkritik. (Bild: Keystone)

Die Bündner Stromerzeuger von Repower finanzieren in Italien ein Kohlekraftwerk mit. Wegen Dauerkritik soll die Beteiligung nun reduziert werden.

Von Sven Milischer
Aktualisiert vor 0 Minute

Der Bündner Stromkonzern steht wegen des geplanten Kohlekraftwerks in Kalabrien in der Dauerkritik. So wurde Repower deswegen für den diesjährigen Schmähpreis «Public Eye Award» nominiert. Auch die lokale Bevölkerung ist mehrheitlich gegen das Projekt. Denn es gibt zahlreiche Umweltbedenken. 

Nun kündigt Repower-Chef Kurt Bobst  an, dass der Konzern seinen Anteil am umstrittenen Kohlekraftwerk reduzieren wird. «Wir trafen mit einem Partner vertragliche Vereinbarungen über eine Übernahme von 37,5 Prozent, spätestens auf den Zeitpunkt der Baubewilligung», sagt er im Interview mit der «Handelszeitung». Das Bewilligungsverfahren werde wohl weitere ein bis zwei Jahre dauern. Spätestens nach Verfahrensende wird Repower noch 20 Prozent am Kohleprojekt halten. Wer die übrigen 37,5 Prozent übernimmt, will Bobst derzeit noch nicht konkretisieren. «Es ist ein Partner, der etwas vom Energiegeschäft versteht und über die nötige Finanzkraft verfügt», so der Repower-Chef.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

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