Der Energiekonzern Repower ist von der SBB damit beauftragt worden, für die SBB ein Kraftwerksoptimierungstool aufzubauen. Mit der Einführung eines IT-basierten Optimierungssystems soll die Wirtschaftlichkeit des Ressourceneinsatzes beziehungsweise des Energieeinsatzes weiter verbessert werden, teilen die beiden Unternehmen mit. Darüber hinaus umfasse die Kooperation weitere Handelsdienstleistungen von Repower für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.

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Die SBB gehöre zu den grössten Stromverbrauchern der Schweiz und sei gleichzeitig Stromproduzent. Sie verfüge über sechs eigene Kraftwerke, sechs Beteiligungen an Partnerwerken, Langfristverträge zum Strombezug, 1'900 Kilometer eigene Übertragungsleitungen und sechs Frequenzumformerwerke mit Anschluss an das nationale Übertragungsleitungsnetz. Mit dem Tool von Repower schaffe die SBB die Voraussetzungen, um den steigenden Ansprüchen im künftige komplexeren Energiemarkt weiterhin gereicht zu werden, heisst es in der Mitteilung. Das Ziel bleibe, die wirtschaftliche Energieversorgung sicher zu stellen.

Umstieg auf 100 Prozent erneuerbarer Energie

Mit den Dienstleistungen im Bereich Grosshandelsmarktzugang und Marktinformation werde Repower künftig die SBB mit Daten, Analysen und Prognosen bedienen und gemeinsam das Markt-Know-how weiter entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Repower bringe die SBB einen wichtigen Schritt weiter im wirtschaftlichen Ressourceneinsatz für eine nachhaltige Mobilität in der Schweiz, wird Philipp Wenk, Leiter Energie Operations der SBB, zitiert. Die SBB hat den Umstieg auf Bahnstrom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie per 2025 beschlossen.

(awp/dbe/ama)