Die gemeinsame Veranstaltung der Schweizer Kader Organisation SKO und der «Handelszeitung» ging in der SWX Swiss Exchange über die Bühne und erfreute sich einer regen Beteiligung. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion hatten einen Altersdurchschnitt von 38 Jahren und präsentierten sich wie folgt: Mariateresa Vacalli (Leiterin Kundendienst bei Sunrise), Adrian Bührer (CEO Amiado Group), Richard Lüdi (Leiter Geschäftseinheit Vertrieb und Marketing bei Concordia) sowie Pascal Forster (Managing Partner Director bei Russel Reynolds).

Die Podiumsdiskussion drehte sich um Fragen, die sich während einer Rezession in Bezug auf junge Führungskräfte stellen: Haben es erfahrene Führungskräfte einfacher als junge, die Marktsituation positiv zu beeinflussen? Worauf sollten junge Kader achten, um die Krise zu überleben? Bietet die aktuelle Wirtschaftssituation auch Chancen?

Interessante Fragen waren also reichlich vorhanden, und dank der hervorragenden Besetzung war die Veranstaltung während der ganzen Dauer spannend und aufschlussreich.

Obwohl die Diskussionsteilnehmer aufgrund ihrer unterschiedlichen Branchenzugehörigkeit nicht alle im selben Ausmass von der Krise betroffen sind, war der Grundtenor dennoch ziemlich eindeutig: In schwierigen Zeiten sei die Transparenz gegenüber Mitarbeitern und Kunden von grosser Bedeutung und die Qualität der bestehenden Netzwerke zentral. Man müsse sich auf seine Kernkompetenzen berufen und sich vor Augen halten, dass eine Krise auch immer Opportunitäten biete, da in dieser Zeit die grössten Marktanteilsverschiebungen stattfänden und somit auch die grössten Vermögenszuwachse möglich seien. Grundsätzlich sei es wichtig, die richtigen Prioritäten zu setzen und weiterhin ein gesundes Mass an Selbstkritik, aber auch an Freude zu bewahren. Und natürlich dürfe das Vertrauen in den Aufschwung nicht verloren gehen, eine Führungskraft habe hier mit gutem Beispiel voranzugehen.

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