Täglich verschwinden Mopps in der Gebäudereinigung. Kosten- und zeitintensiv sind das Verfolgen der fehlenden Mopps und das Nachordern für den Ausgleich des Bestandes, besonders für Dienstleister, die ein grosses Volumen an Reinigungstextilien bewegen. Hinzu kommt das Gesundheitsrisiko durch den Kontakt mit verkeimten Textilien bei der manuellen Inventur. Vermop, ein bekannter Hersteller im Bereich von Reinigungsmaschinen und Verbrauchsmaterial, lanciert ein neues System. Durch die RFID-Technologie ist es heute möglich, jeden Mopp – im sauberen oder schmutzigen Zustand, sortiert oder unsortiert und auch in geschlossenen Behältern wie Säcken oder Boxen – elektronisch zu erfassen. Der Reinigungskraft kann zudem eine Einheit von Mopp durch den Scanner eindeutig zugeordnet werden. Das neue Vermop-MopLog-System erlaubt die Rückverfolgung jedes RFID- präparierten Mopps. So können die Gebäudereiniger stets genau kontrollieren, welche Reinigungskraft wann mit wie vielen Mopps in welchem Objekt im Einsatz ist. Diese neue Dimension der Verwaltung erzeugt mehr Effizienz im Arbeitsalltag. Manuelles Zählen, Dokumentieren und Recherchieren bei Verlust von Moppbezügen gehört damit der Vergangenheit an.

Mit dem Zweikomponentensystem, bestehend aus Scanner und Transponder, wird die Radiofrequenz-Identifikation, kurz RFID, erzeugt.

Erleichterter Arbeitsprozess

Das drahtlose System ermöglicht das dreidimensionale, berührungslose Lesen und Erfassen der Mopps per Knopfdruck. Der zu lesende Datensatz besteht aus einer maximal 16-stelligen Nummer. So hat jeder Mopp, der mit einem «Tag» ausgestattetet ist, eine eindeutige Zuweisung. Auf Basis dieser Zuweisung ist es möglich, die Aufenthaltsorte der Moppbezüge zu jeder Zeit über die Scanvorgänge zu dokumentieren.Das MopLog-System erleichtert die Einhaltung und Verfolgung von Arbeiten innerhalb der Gebäudereinigung. Alle mit dem Vermop- «Tag» präparierten Textilien werden mittels Scanner erfasst und anschliessend einem Revier oder einer Reinigungskraft zugewiesen. Am Ende der Reinigung werden sie erneut erfasst und der Wäscherei zugewiesen. Alle Daten des Scanners werden extern auf einem Server erfasst. Über Internet greift der Kunde direkt auf diese Daten zu. So kann jederzeit geprüft werden, wie viele Mopps sich wo befinden. Schwund gehört der Vergangenheit an. Zusätzlich können einzelne Bereiche mit einem zeitlichen Liefer- und Abholturnus belegt werden.

Das MopLog-Medi-Tex-Kontrollsystem bietet besonders im Gesundheitsbereich eine gute Unterstützung in Qualitätsmanagementprozessen. Im sensiblen Bereich der Wäscheaufbereitung erfasst der MopLog-Scanner elektronisch Menge und Art der Wäsche. Die Anzahl der notwendigen Maschinenbeladungen sowie das korrekte Waschprogramm werden auf Basis des Scanners unter Berücksichtigung der Empfehlung für Füllmengen des Maschinenherstellers ermittelt. So dokumentiert das System jederzeit, ob das vorgeschriebene Maschinenfüllgewicht bei Wäsche und Trockner eingehalten wird. Die Qualität von Prozessen zur Einhaltung von Richtlinien (z.B. RKI) wird also kontrollierbar. Zusätzlich weist das MopLog-System nach, dass im Objekt ausreichend Mopps verwendet werden. Über den Waschzählmechanismus zeigt der Scanner auch an, wann ein Mopp das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat. So kann er rechtzeitig ausgetauscht und die Qualität von Reinigungsergebnissen gesichert werden.

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Der Scanner ist für alle Arten von Wäschesäcken, Moppboxen und Lagerkartonagen ausgelegt. Die Bedienung erfolgt schnell und unkompliziert: Es werden z.B. bis zu 300 Vermop-Sprint-Mopps in einem Sack in die Scanneröffnung eingelegt. Über das Display wird der Scannvorgang gestartet. Nach rund 28 Sekunden sind die Mopps erfasst und können dem jeweiligen Zielort oder der Zielperson zugewiesen werden. Über eine Internetverbindung werden die Daten auf dem Zentralserver erfasst und stehen jederzeit zum Abruf bereit.

Mobile Hand-Scanngeräte

Das mobile Hand-Scanngerät ergänzt den Scanner. Es ermöglicht eine schnelle, mobile und ortsunabhängige Registrierung einzelner Vermop-«Tags», z.B. bei der Eingangserfassung von mit «Tags» gekennzeichneten Wäschesäcken. Das Lesegerät registriert, sammelt und speichert die erforderlichen Daten. Diese werden an die Scannersoftware manuell übertragen. Der Vermop-«Tag» oder Transponder wird im Mopp eingenäht oder auf das Tuch aufgebügelt. Er trägt auf einem Chip eine maximal 16-stellige Zahl, über die er vom Mop-Log-Scanner eindeutig identifiziert werden kann. Dieser Transponder ist säure- und laugebeständig, hält kurzfristige Spitzentemperaturen bis zu 130 Grad Celsius aus.