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Richemont: Offenbar kein Stellenabbau in der Schweiz geplant

Die Präsentation einer Cartier-Uhr an der derzeitigen Uhrenmesse SIHH in Genf: Am Rande der Messe kamen auch einige Pläne über Schweizer Luxuskonzern Richemont, zu dem Cartier gehört, ans Licht.
Die Präsentation einer Cartier-Uhr an der derzeitigen Uhrenmesse SIHH in Genf: Am Rande der Messe kamen auch einige Pläne über den Schweizer Luxuskonzern Richemont, zu dem Cartier gehört, ans Licht. Quelle: Keystone

An der Uhrenmesse SIHH in Genf heisst es aus Kreisen von Richemont, es gebe derzeit keine Pläne für weitere Stellenstreichungen in Schweizer Uhrenfabriken. Zudem will der Luxuskonzern an den Marken Dunhill und Lancel festhalten.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Der Absatz von Luxusgütern belebt sich: Der Luxusgüterhersteller Richemont will an den Edelmarken Lancel und Dunhill festhalten, sagten der Firma nahestehende Kreise am Montag auf der Genfer Uhrenmesse SIHH zur Nachrichtenagentur Reuters. «Richemont ist diesen Marken verpflichtet», sagte die Quelle am Rande der SIHH, die am Montag in Genf ihre Türen öffnete.

Die ersten Ergebnisse bei Dunhill seien vielversprechend, sagte der Insider.

Keine Pläne für Stellenabbau in der Schweiz

Es gebe bei dem Hersteller von Zeitmessern der Marken Cartier und oder IWC derzeit auch keine Pläne für weitere Stellenstreichungen in den Schweizer Uhrenfabriken. Richemont habe zudem auch keine Pläne zur Rücknahme unverkaufter Uhren. Ob es in Zukunft erneut dazu komme, sei nicht ausgeschlossen, sagten die Kreise.

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Beim französischen Branchenprimus LVMH wuchsen die Verkaufserlöse im Schmuck- und Uhrengeschäft im vergangenen Jahr um mehr als zehn Prozent, hatte der Chef der Konzern-Uhrenmarke Hublot, Ricardo Guadalupe, am Wochenende zu Reuters gesagt.

Der nach LVMH zweitgrösste Hersteller von edlen Uhren, Schmuck, teurer Bekleidung und Lederwaren — Richemont — hatte in der Vorwoche für das wichtige Weihnachtsquartal einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro bekanntgegeben - ein Plus von sieben Prozent unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen. 

(Reuters/tdr)