Beim Luxusgüterhersteller Richemont geht der Umbau der Führungsspitze einem Medienbericht zufolge weiter. Bei vier ihrer Marken will das Genfer Unternehmen neue Chefs einsetzen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag mit Bezug auf Insider.

Andrew Maag, der bei der britischen Burberry zuletzt das Europa-Geschäft verantwortete, sei zum Leiter der Richemont-Marke Alfred Dunhill ernannt worden. Maag habe das Amt Anfang Januar von Fabrizio Cardinali übernommen, erklärte ein Dunhill-Sprecher.

Schwieriges Uhrengeschäft

Auch die Uhrenmarken Jaeger-LeCoultre, Piaget und Vacheron Constantin erhalten neue Chefs. Während das Schmuckgeschäft des Genfer Konzerns zuletzt anzog, entwickeln sich die Verkäufe von Luxusuhren weiterhin schleppend. Richemont war für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen.

Im vergangenen November hatte Richemont angekündigt, dass sowohl der langjährige Konzernchef Richard Lepeu als auch Finanzchef Gary Saage ihre Ämter abgeben. Ein neuer CEO wurde nicht bestimmt. Die Aufgabe als Konzernlenker übernimmt Verwaltungsratspräsident Johann Rupert.

(reuters/mbü)