Auf den britischen Ölkonzern BP könnten im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe um die Plattform «Deepwater Horizon» im Jahr 2010 weitere Milliarden-Kosten zukommen. Ein US-Richter urteilte, die Katastrophe sei auf «grobe Fahrlässigkeit» und «vorsätzliches Fehlverhalten» von BP zurückzuführen.

Damit könnten zusätzliche Strafen auf den Konzern zukommen, der bereits 42 Milliarden Dollar dafür beiseite gelegt hat. BP-Aktien fielen am Donnerstag in Folge des Urteils um rund sechs Prozent.

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Bei der Katastrophe vor vier Jahren war die Plattform «Deepwater Horizon» nach einem Brand gesunken, knapp fünf Millionen Barrel Öl liefen in den Golf von Mexiko. Es war die schlimmste Ölpest in Gewässern vor der US-Küste. Elf Arbeiter kamen ums Leben.

(sda/chb)