Der Bestellungseingang beim Textilmaschinenhersteller Rieter ist im Vergleich zum Vorjahr tiefer ausgefallen. Mit 404,1 Millionen Franken liegt das Volumen der neu in den Auftragsbücher gekommenen Aufträge 40 Prozent unter Vorjahresniveau.

Der Halbjahresumsatz betrug mit 487,3 Millionen Franken 9 Prozent weniger als 2011. Die grössten Umsätze seien in der Türkei, in China sowie in weiteren asiatischen Ländern erzielt worden, so Rieter.

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Marktschwäche in Indien

Rückläufig war in der ersten Jahreshälfte auch der Gewinn des Textilmaschinenherstellers: Der Betriebsgewinn (Ebit) belief sich auf 32 Millionen Franken und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 70,6 Millionen Franken.

Grund für den Rückgang sind gemäss Unternehmensangaben hauptsächlich der Rückgang des Produktionsvolumens, die Marktschwäche in Indien und der erhöhte Preisdruck wegen des starken Franken.

Rieters Konzerngewinn belief sich auf 21,9 Millionen Franken. Mit 91 Millionen Franken hatte das Industrieunternehmen vor Jahresfrist noch deutlich mehr verdient.

Allerdings spülte damals der Verkauf einer Beteiligung an einem indischen Textilmaschinenhersteller noch viel Geld in die Kasse. Aber auch auf vergleichbarer Basis betrug der Gewinn nur noch rund halb so viel wie 2011.

(chb/aho/sda)