Der Rieter-Konzern rechnet mit einem Abbau von etwa 250 Stellen in zwei Jahren. Betroffen sind vor allem Schweizer Standorte und und dabei wiederum der Hauptsitz in Winterthur.

Der Abbau wird Fest- und Temporärangestellte treffen, wie Verwaltungsratspräsident und Konzernchef Erwin Stoller vor den Medien in Winterthur sagte. Rieter beschäftigt rund 4700 Mitarbeiter als Festangstellte, davon 27 Prozent in der Schweiz. Dazu kommen 1000 Temporärkräfte.

Einen Teil des Abbaus will man bei Rieter über natürliche Abgänge und Frühpensionierungen bewerkstelligen. Zudem fallen auch Stellen weg, die eigens und nur befristet für Investitionsprogramme geschaffen wurden. «Es werden, wo sich dies nicht vermeiden lässt, auch Entlassungen ausgesprochen», sagte Konzernchef Stoller.

Konsultationen mit den zuständigen Personalvertretungen würden zu gegebener Zeit aufgenommen. Das Geschäft mit Textilmaschinen ist stark von den weltweiten Konjunkturzyklen verknüpft. Rieter laut Konzernchef Stoller ist daher interessiert, die Kosten zu senken, um die Gewinnschwelle nach unten zu drücken.

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(jev/sda)