Rivella verkauft weniger Brause: Innerhalb der Schweiz setzte der Softdrinkhersteller 2,4 Prozent weniger Getränke ab als im Vorjahr. Insgesamt sank der Absatz der Gruppe im letzten Jahr um 0,4 Prozent auf 103,3 Millionen Liter, wie Rivella am Morgen bekannt gab.

Das Unternehmen macht dafür Veränderungen in der Gastronomie verantwortlich: Im Detailhandel blieb der Absatz konstant. Die klassische Gastronomie, in der Rivella eine starke Stellung hat, verliert aber immer mehr an Boden gegenüber «Fast Food, Take Away und Ethnogastronomie», wie es in der Mitteilung heisst.

Ausserhalb der Landesgrenzen sehen die Zahlen schon wesentlich besser aus. Die Ausländer fliegen auf die Limonade: Alleine in Deutschland legte Rivella um 60 Prozent zu, und auch allgemein lief der Verkauf im Ausland besser als in der Schweiz. Der Getränkekonzern steigerte letztes Jahr den Absatz ausserhalb der Landesgrenzen um 9,4 Prozent auf knapp 20 Millionen Franken.

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Probleme machte dem Unternehmen dabei aber der starke Franken: Der Ertrag der Rivella-Gruppe sank um 2,1 Prozent auf 139,8 Millionen Franken. In der Schweiz machte dem Unternehmen der Preiszerfall zu schaffen. Der sonnige Frühling macht dem Getränkehersteller dennoch Hoffnung auf ein gutes Geschäftsjahr.

(kgh/laf/sda)