Der Schweizer Pharmakonzern Roche kann mit einem Zukauf in den USA sein Krebsgeschäft ausbauen. Die Schweizer sicherten sich die Mehrheit an der Gentest- und Analysefirma Foundation Medicine (FMI), wie Roche mitteilte.

Die FMI-Eigner boten Roche 62,8 Prozent aller Anteile zum Kauf an. Davon will der Basler Konzern nun gut 80 Prozent zum Preis von 50 Dollar je Aktie erwerben. Nach einer geplanten Kapitalerhöhung kommen die Schweizer dann auf einen Anteil von knapp 57 Prozent an FMI. An der Börse ist die Gesellschaft insgesamt gut 1,4 Milliarden Dollar wert.

Roche setzt auf personalisierte Medizin

Die in Cambridge, Massachusetts, ansässige FMI stellt Tests und Analysen bereit, um Tumore zu charakterisieren. Roche, der weltgrösste Hersteller von Krebsarzneien, setzt stark auf die personalisierte Medizin - gemeint ist damit die gezielte Behandlung von Patienten auf Basis ihres genetischen Profils.

(reuters/dbe/ama)

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