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Pharmakonzern
Roche belohnt Aktionäre nach Gewinnanstieg

Arbeitsbereich der Gefriertrocknung bei Roche: Zum Beispiel Herceptin verkaufte sich gut. Keystone

Roche hat 2016 mehr verdient. Hauptwachstumsträger waren Krebsmedikamente. Die Dividende steigt. Einen Medienbericht über eine mögliche Trennung vom Diabetes-Geschäft weist der Konzern zurück.

Veröffentlicht am 01.02.2017

Roche hat im Geschäftsjahr 2016 den Gewinn um 7 Prozent gesteigert. Unter dem Strich verdiente der Pharmakonzern 9,7 Milliarden Franken.

Die Konzernverkäufe zogen um 5 Prozent auf 50,6 Milliarden Franken an, wie Roche am Mittwoch mitteilte. Die Verkäufe der Division Pharma stiegen um 3 Prozent auf 39,1 Milliarden Franken an. Hauptwachstumsträger sind die Krebsmedikamente Perjeta und Herceptin sowie Actemra/RoActemra.

Vier neue Medikamente

Die Verkäufe in den USA wuchsen um 3 Prozent, in Europa stiegen sie um 4 Prozent. Die Region International wuchs ebenfalls um 4 Prozent, vor allem dank der Teilregionen Asien-Pazifik und Lateinamerika.

Das Unternehmen habe alle seine finanziellen Ziele erreicht und wichtige Fortschritte in der Produkte-Pipeline erzielt, wird Roche-Chef Severin Schwan in der Mitteilung zitiert. In weniger als einem Jahr habe der Pharmakonzern vier neue Medikamente auf den Markt gebracht.

Diabetes-Geschäft bleibt

Die Dividende hebt Roche an. Die Aktionäre sollen 8,20 Franken je Genussschein und Inhaberaktie erhalten und damit 0,10 Franken mehr als im Jahr davor.

Einen Medienbericht über eine mögliche Trennung vom Diabetes-Geschäft wies der Konzern zurück. «Keine Änderung: Wir bleiben in Diabetes Care engagiert», erklärte ein Roche-Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, der Arzneimittelhersteller prüfe mehrere Optionen für die Sparte, darunter eine Abspaltung, einen Verkauf oder einen Teilverkauf.

(sda/reuters/tno/gku)

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