Der Pharmakonzern Roche enttäuscht die Erwartungen des Marktes: Im ersten Quartal 2011 verringerte sich der  Gruppenumsatz um neun Prozent im Vorjahresvergleich. Der Umsatz betrug 11,1 Milliarden Franken, nach 12,2 Milliarden in den ersten drei Monaten 2010. Ohne Tamiflu belief sich der Umsatz auf 10,8 Milliarden Franken, was einem Rückgang um 7 Prozent entspricht. Analysten hatten im Schnitt einen Gruppenumsatz von 11,3 Milliarden Franken erwartet.

Im Bereich Pharma ging der Umsatz um zehn Prozent zurück und betrug 8,7 Milliarden Franken. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 9,7 Milliarden Franken. Im Bereich Diagnostics wurden mit 2,4 Milliarden Franken vier Prozent weniger umgesetzt.

Grund für den starken Umsatz-Rückgang sind die Wechselkursverhältnisse. In lokalen Währungen hätte Roche ein Plus von 2 Prozent erzielt.

"Aufgrund unserer Verkäufe im ersten Quartal sind wir gut unterwegs, um unsere für das Gesamtjahr gesteckten Ziele zu erreichen", wird CEO Severin Schwan in der Mitteilung zitiert.

(laf/rcv/sda/awp)