Im ersten Halbjahr hat Roche eine Umsatzeinbusse von 12 Prozent auf 21,7 Milliarden Franken verbucht. In lokalen Währungen hingegen blieben die Verkäufe im Vergleich zur Vorjahresperiode stabil.

Auch beim Kernbetriebsgewinn trübte die Währungssituation das Ergebnis. In Schweizer Franken sank der Kernbetriebsgewinn um 10 Prozent auf 8,3 Milliarden Franken, wie der Konzern mitteilte. In Lokalwährungen verzeichnete Roche ein Plus von 5 Prozent.

Der Konzerngewinn sank in Franken um 5 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken - in Lokalwährungen gerechnet stieg derselbe um 10 Prozent.

Stellenabbau nach Plan

Trotzdem gelang es Roche erneut, profitabler zu arbeiten: Die Betriebsgewinnmarge legte um 0,9 Prozentpunkte auf 38,1 Prozent zu (+1,8 Prozentpunkte in lokalen Währungen). Es sei gelungen, im Rahmen des Programms «Operational Excellence» die Kosten zu senken, schreibt Roche dazu. Im ersten Halbjahr 2011 seien rund 950 Millionen Franken eingespart worden.

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Im vergangenen November hatte Roche angekündigt, weltweit 4800 seiner 82'000 Arbeitsplätze abzubauen. In der Schweiz soll das Werk in Burgdorf BE geschlossen und 770 Stellen gestrichen werden. Die Reorganisation auch in der Schweiz verlaufe nach Plan, schreibt Roche dazu. Die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern seien abgeschlossen.

Trotz des Rückgangs in Schweizer Franken bezeichnete Roche das Halbjahresergebnis als «solide». Für das Gesamtjahr 2011 erhöht Roche das Wachstumsziel: Pro Genussschein will das Unternehmen den Kerngewinn in lokalen Währungen um rund 10 Prozent steigern.

(tno/laf/sda)