Der Energiekonzern Romande Energie hat im ersten Halbjahr 2014 bei einem stabilen Umsatz weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz blieb im Vorjahresvergleich auf ähnlichem Niveau bei 285,8 Millionen Franken (VJ 284,9 Millionen), wie das Energieunternehmen am Dienstag mitteilte.

Das milde Wetter in den ersten Monaten dieses Jahres habe eine Abnahme des Verkaufs von Elektrizität zur Folge gehabt, hiess es. Die damit verbundene Auswirkung auf den Umsatz sei aber durch eine Zunahme bei anderen Produkten kompensiert worden. Romande Energie habe zudem Kosten gesenkt und ihre betrieblichen Tätigkeit optimiert.

Ungewissheit im Energiesektor belastet

Der Bruttobetriebsgewinn nahm um 15 Prozent auf 142,0 Millionen zu und entsprach damit 50 Prozent des Umsatzes. Tiefere Strombeschaffungskosten der Gruppe seien der Grund für die starke Zunahme des EBITDA um 31 Prozent auf 75,1 Millionen und des EBIT um 55 Prozent auf 48,6 Millionen. Der Rückgang des Anteils am Ergebnis der assoziierten Gesellschaften und des Finanzergebnisses seien jedoch insgesamt höher ausgefallen als die positive Entwicklung der Aktivitäten der Gruppe, so Romande Energie. Unter dem Strich sank der Halbjahresgewinn um 16 Prozent auf 45,0 Millionen.

Ungeachtet der Ungewissheit, die nach wie vor auf dem Energiesektor laste, setze die Gruppe die verschiedenen Stossrichtungen ihrer Strategie in die Praxis um, hiess es weiter. Die Gruppe führe die Vorbereitungen im Hinblick auf die Marktöffnung weiter, indem sie die Qualität der Dienstleistungen weiter erhöht und ihre Angebote diversifiziert.

Eigenproduktion wird ausgebaut

Romande Energie will zudem weiter die Eigenproduktion ausbauen, indem in der Schweiz zahlreiche Projekte in den Bereichen Wasserkraft und erneuerbare Energien entwickelt werden; gleichzeitig werde der Kauf von Wasserkraftwerken und Windkraftanlagen in Frankreich und Deutschland geplant.

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(awp/me/ama)