Der Energiekonzern Romande Energie hat im Geschäftsjahr 2013 nach einem hohen Verlust im Vorjahr wieder Gewinn erzielt. Bei einem nahezu stabilen Umsatz von 577,8 Millionen Franken nach 579,4 Millionen im Vorjahr, stiegen auf operativer Ebene der Ebita leicht um 0,8 Prozent auf 122,6 Millionen und der Ebit um 1,7 Prozent auf 68,9 Millionen. Unterm Strich resultierte ein Gewinn von 67,9 Millionen Franken.

Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Fehlbetrag von 278,2 Millionen Franken geschrieben - nach Wertberichtigungen auf der Alpiq-Beteiligung in Höhe von über 400 Millionen. Die EOS Holding, bei der Romande Energie Hauptaktionär ist, hält rund 31 Prozent an Alpiq.

30 statt 27 Franken pro Aktie

Den Aktionären soll eine Dividende von 30 (Vorjahr: 27) Franke je Aktie ausgeschüttet werden, wie Romande Energie am Montag mitteilte.

Die über das Netz der Gruppe vertriebene Energie stieg 2013 um 1,5 Prozent auf 2'899 GWh, während die an die Endkunden abgegebene Energie um 0,4 Prozent auf 3'171 GWh zunahm.

Energiewende begleiten

Romande Energie will sich der Mitteilung zufolge weiter den Veränderungen im Energiesektor anpassen. Im laufenden Jahr soll eine neue Geschäftsstrategie umgesetzt werden, «die darauf ausgerichtet ist, dass Romande Energie in der Westschweiz zum bevorzugten Partner wird, der seine Kunden im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Energiewende bestmöglich begleitet», wie es hiess. Besonderer Fokus liege auf einem zum 1. Januar 2014 neu geschaffenen Bereich, der auf Energiedienstleistungen und operative Leistungen spezialisiert sei.

(awp/vst/sim)