Der Zigarettenhersteller Philip Morris streicht in Lausanne und Neuenburg 164 Stellen. Ungefähr die Hälfte der betroffenen Posten werden ins Ausland umgesiedelt, der Rest fällt weg.

Philip Morris International gab diese Einzelheiten des Restrukturierungsplans am Dienstag beim Abschluss des Konsultationsverfahrens bekannt. 134 Stellen fallen in Lausanne weg, 30 in Neuenburg, wie der Konzern Informationen des Westschweizer Radios RTS bestätigte.

Abbau auch in Kaderebene

Die Restrukturierung betrifft die regionalen und globalen Aktivitäten in der Schweiz und nicht die Produktion oder den Sektor Forschung und Entwicklung. Der Abbau macht auch vor der Kaderebene nicht halt. Philip Morris beschäftigt in der Schweiz gut 3000 Leute, rund 1950 davon in den globalen und lokalen Funktionen.

Entlassenen sicherte der Tabakmulti bestmögliche Unterstützung bei der Neuorientierung zu. Bei der Stellensuche soll ihnen ein Personalberater zur Seite stehen und bei Steuerfragen ein Steuerberater. Der Abbau sei nicht mit leichter Hand beschlossen worden sondern für ein nachhaltiges Wachstum nötig, versicherte das Unternehmen.

(sda/rcv/moh)