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Romands werfen Post Diskriminierung vor

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Gerät nicht aus den Schlagzeilen: Die Post. Quelle: Keystone

Waadtländer Regierungsmitglieder verlangen wegen der Diskriminierung der Romands eine Aussprache mit Post-VR-Präsident Urs Schwaller.

Veröffentlicht am 25.08.2018

Dicke Post für die Post: Die Waadtländer Regierungsmitglieder Nuria Gorrite und Philippe Leuba werfen dem Staatsbetrieb die Diskriminierung von Romands vor und verlangen eine Aussprache mit Post-Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller. Grund des Unmuts ist die Ausschreibung für die Reinigung aller Postlokale.

Ihrer Wut machten die Regierungsrätin und der Regierungsrat am Donnerstag in einem Brief an die Post Luft. Sie weisen auf mehrere Punkte hin, welche kleine und mittlere Unternehmen benachteiligen würden.

Offerten in den Landessprachen

Da sei zum einen einmal die Sprache, denn die Offerten müssten auf deutsch verfasst sein. So werde jedes Unternehmen, das nicht des Deutschen mächtig sei, ausgeschlossen, sagte Goritte der Agentur Keystone-SDA am Samstag und bestätigte einen Artikel der Zeitung «24 Heures». Ein solches Vorgehen widerspreche dem politischen Willen der Nation.

Das zweite Problem sei die Grösse des Marktes, denn es gehe nicht nur um einige Büros sondern um alle Postlokalitäten landesweit. Das könnten nur einige grosse Unternehmen stemmen, die noch dazu in der Deutschschweiz angesiedelt seien. Sie frage sich, wieso sich die Post für dieses Vorgehen entschieden habe. Es hätte die Alternative gegeben, die Gebiete regional aufzuteilen.

(sda/tdr)

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