Seit Wochen wird über einen Verkauf der Tessiner Banca della Svizzera Italiana (BSI) spekuliert. Letzte Woche hatte die Tessiner Kantonalbank BancaStato offiziell Interesse bekundet, die «Financial Times» brachte am Dienstag EFG International ins Spiel.

J. Safra Sarasin, die Safra Group und Julius Bär hingegen haben Übernahmeabsichten klar dementiert. In diese Reihe gehört nun auch die Rothschild Bank.

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«Kommt nicht in Frage»

CEO Veit de Maddalena sagt im Gespräch mit der «Handelszeitung» klar, dass er kein Interesse am Kauf der Privatbank hat: «Die BSI kam und kommt für uns nicht in Frage.» Dies sei auch eine Frage der Grösse.

Der Rothschild-Chef glaubt weiterhin an den Finanzplatz Schweiz. Allerdings hofft er, dass die Schweiz künftig ihre Vorteile stärker ausspielt. «Wir haben in der Schweiz – abseits der internationalen Standards – immer noch viel gesetzgeberischen Freiraum. Diesen gilt es zu nutzen.» Im Vordergrund stünde eine «regulatorische Beruhigung», zudem bleibe die Privatsphäre ein hohes Gut.

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