Ihr neuer Sanierungsanlauf kommt die britische Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) teuer zu stehen. Im vergangenen Jahr stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von rund 9 Milliarden Pfund (13,3 Milliarden Franken), wie das Institut mitteilte. Das ist der grösste Verlust seit 2008.

Schlimmer als befürchtet

Allein für Rechtsstreitigkeiten und neue Schadensersatzforderung legte die seit der Finanzkrise grösstenteils verstaatlichte Bank weitere 3,8 Milliarden Pfund zur Seite. Zudem schrieb das Institut auf problematische Finanzanlagen, die es nun in einer eigenen «Bad Bank» beschleunigt abwickeln will, 4,8 Milliarden Pfund ab.

Der Vorstand hatte bereits Ende Januar hohe Verluste angekündigt, aber die nun vorgelegten Zahlen fielen noch schlimmer aus als Analysten befürchtet hatten.

(sda/dbe/sim)