Die notverstaatlichte Royal Bank of Scotland (RBS) macht Fortschritte. Im ersten Quartal 2014 kam die britische Grossbank auf einen verdreifachten Nettogewinn von 1,2 Milliarden Pfund (2,2 Milliarden Franken), wie sie mitteilte.

Das Institut, das zu 81 Prozent der Regierung in London gehört, profitierte dabei von Einsparungen und weniger Abschreibungen.

Analysten überrascht

Es ist erst der sechste Quartalsgewinn der RBS seit der Rettung in der Finanzkrise 2008. Damals hatte der Steuerzahler die Bank mit 45 Milliarden Pfund auffangen müssen.

Analysten hatten dieses Quartal nur mit einem Überschuss von 200 Millionen Pfund gerechnet. Zuletzt hatten immer wieder Sonderkosten für den Umbau des Instituts sowie für Rechtsstreitigkeiten für rote Zahlen gesorgt.

(sda/dbe)