Die anhaltende Schwäche der russischen Währung hat Auswirkungen auf die Geschäfte von Coop. Das Unternehmen Transgourmet, das über 8 Milliarden Franken Umsatz erzielt und seit 2011 ganz dem Basler Detailhändler gehört, will auch in Osteuropa zu einer Macht im Grosshandel werden.

Mit dem Russland-Ableger erzielte Transgourmet 2013 rund 350 Millionen Franken Umsatz. Für 2014 rechnet Coop in lokaler Währung mit einem Wachstum von 20 Prozent. Umgerechnet in Schweizer Franken werden Verkaufstotal und Betriebsgewinn der Abhol-Grossmärkte aber wegen der Rubel-Krise um rund ein Fünftel schmelzen.

Entäuschende Wachstumszahlen

Transgourmet kommt in Russland weniger schnell voran als gedacht. «50 bis 70 Märkte in Moskau und anderen Gegenden Russlands in den nächsten paar Jahren» lautete 2011 der Wachstumsplan der Selgros Russia, wie sich das Unternehmen dort nennt. Vier Standorte betrieb man damals. Drei Jahre später ist noch nicht sehr viel geschehen; mit der jüngsten Eröffnung in Wolgograd sind es derzeit erst acht Ableger. 

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